Wie auch in diesem Jahr - man könnte hier auch schon das Wort „Tradition“ verwenden - , gestaltet durch die Religionslehrer Prof. Pabst und Prof. Reicht, wallfahrtete eine Delegation aus ca. 50 Schülerinnen und Schülern begleitet von ca. 10 Lehrerinnen und Lehrern der HTBLA Kaindorf nach Mariazell. Die Delegation traf sich am Fuß der Leber (Stattegg) und teilte sich dort in die Gruppe der Wanderer und jener der Mountainbiker.

Ziel des ersten Tages war der ca. 40 km entfernte "Stroßeggwirt" in Breitenau am Hochlantsch. Der Weg führte über den Fuß der Leber nach Semriach, weiter über den Rechberg zum Angerwirt auf der Teichalm. Gestärkt und wieder halbwegs fit ging es weiter zum Stroßegger Rudi.

Nach ausgiebiger Mahlzeit und tiefem Schlaf startete der zweite Tag mit ca. 28 km Marsch in Richtung Schantz, Stanglalm und weiter nach Mitterdorf. In Mitterdorf wurden alle Wanderer in einen Bus verfrachtet, um auf die 7 km entfernte Brunnalm gebracht zu werden, um von dort das letzte Stück der Tagesetappe in Angriff zu nehmen: die Hohe Veitsch (1840m).

Dank der besten Organisation wurden wir auch in diesem Jahr mit offenen Armen am "Graf Meran Haus“ auf der Hohen Veitsch empfangen. Nach einer Vier-Minuten Dusche für jeden Wanderer gab es traditionelle Spagetti Bolognese und im Anschluss Tiefschlaf für alle Gipfelstürmer.

Tag drei begann bereits um 5:00 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück und dem anschließenden Marsch zum Gipfelkreuz. Auch hier wurde traditionell (aber zum ersten Mal ohne Sturm und bei bestem Wetter) die Morgenandacht durch Prof. Pabst gehalten - diesmal mit dem Thema Glaube und Nichtglaube um den Jünger Thomas - und danach begann auch schon der 26km lange Weg über das Niederalpl, den Herrenboden, Schöneben, Mosshuben bis nach Mariazell.

Trotz diverser Blasen, Krämpfe und Schmerzen haben schlussendlich alle den Weg in die Basilika Mariazell und somit auch den Heimweg nach Kaindorf mit der Firma Koller Busreisen gefunden.

 

Vielen Dank an unsere Schulleitung, welche diese Tradition jedes Jahr aufs Neue möglich macht, und an alle ProfessorInnen, die nicht nur mit Müsliriegeln und Wasser ausgeholfen, sondern alle Schüler bis zum Schluss motiviert haben, damit jeder sein Ziel erreicht.

 

Eins noch: In diesem Jahr wurde zwar kein neuer Rekord auf die Hohe Veitsch aufgestellt (33 Min.), aber wir sollten Roman erwähnen, welcher barfuß von Graz bis nach Mariazell gegangen ist.

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