„Séjour d’immersion  professionelle et culturelle“ wurde unser Projektaufenthalt in Nizza, der von 08.09.2019 bis 22.09.2019 mit der Klasse chif16 stattfand, genannt.

Vor uns lag ein 14-tägiger Aufenthalt in Nizza, mit Französischkurs am Vormittag und Firmenbesuchen und Ausflügen am Nachmittag, was  ein Pilotprojekt der Start-Up-Organisation „Francophonia“ war, unterstützt mit Fördergeldern der Europäischen Union.

Nach der Ankunft am Flughafen Nice- Cote d’Azur wurden wir vom Leiter der Organisation  Francophonia, Yann Librati, und Martin Kahr (Young Styrians go Europe) freundlich empfangen und die SchülerInnen wurden in Minivans zu den jeweiligen Gastfamilien gebracht.

Die folgende Woche verlief sehr aufregend, da die Vormittage damit verbracht wurden, in die französische Sprache eingeführt zu werden, was  Magali Doveri  mit ihrem französischen Charme und ihrem unterhaltsamen Unterricht  bestens gelang.

Die lokalen Gegebenheiten, wie Altstadt (Vieux Nice, Colline, Chateau) durften wir schon am ersten Nachmittag kennenlernen, unter sachkundiger Führung von Jean-Bernard, einem Teammitglied von Francophonia. Diese Führung endete dann in einem der zahlreichen Lokale in der Altstadt, wobei wir regionale Spezialitäten, wie Socca (Kichererbsencrepes), Pissaladière (Zwiebelkuchen) und Pizzastücke verkosten durften. Délicieux!

Die folgenden  Nachmittage wurden mit Firmenbesuchen, teils in Sophia Antipolis (Wissenschafts- und Technologiepark, der etwas außerhalb von Nizza in einem riesigen Areal angesiedelt ist und heuer sein 50-jähriges Bestehen feiert) verbracht, wobei der erste Besuch uns alle gleichermaßen ins Staunen versetzte, denn die Firma selber und die Präsentationen dort waren äußerst professionell und spannend. Es handelt sich um „Accenture“, eine der größten Unternehmensberatungsfirmen weltweit. Neben der exzellenten Präsentation in ausgezeichnetem Englisch faszinierte uns alle der erst vor zwei Wochen eröffnete Showroom, in dem sich aufregende Dinge wie ein Tesla -Suit und ein Quantum-Computer befanden.

Weiters lernten wir das Team Cote d’Azur kennen, dessen Funktion es ist, Unternehmen mit Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen zu vernetzen.

Ein weiterer  Höhepunkt war der Vortrag von Cédric Maillot- Juillet über Start-Up-Firmen in Nice, der  uns nicht nur wegen seiner professionellen Art überzeugte, sondern auch wegen seines auffälligen Äußeren und seiner Sportbegeisterung, mit welcher er die Schüler zu sportlichen Aktivitäten zur Erhaltung von mens sana in corpore sano anregte und zum begeisterten Mittun anfeuerte.

In Sophia Antipolis wurden wir auch über die Start-Up-Firma  Datafari  informiert, wobei uns wieder in ausgezeichnetem Englisch bzw. sogar in ausgezeichnetem Deutsch die nötigen Informationen gegeben wurden und wir alle anschließend  beeindruckt das Gelände verließen.

Schließlich stand am Ende der ersten Woche noch eine Exkursion nach Monte Carlo auf dem Programm, die sicher auch bleibende Erinnerungen hervorgerufen hat.

Die zweite Woche unseres Aufenthaltes war gekennzeichnet durch eine Exkursion ins nahegelegene Villefranche, ein mittelalterliches, äußerst charmantes Städtchen, etwas östlich von Nizza gelegen, und  den Besuch der brasilianischen Schülergruppe aus Recife, der dann in einem multikulturellen Abend mit französischen und österreichischen Spezialitäten und gemeinsamem Singen und Plaudern bzw. der Verleihung der Zertifikate an unsere Schülerinnen und Schüler endete. Ein wunderbarer Austausch zwischen sehr lieben Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen! Très agrèable!

 

Das absolute Highlight in der zweiten Woche stellte  aber mit Sicherheit  unser Besuch bei der Firma IBM in Nizza dar. Mit professioneller Souveränität, ausgezeichnetem Englisch und französischer Nonchalance wurden uns Präsentationen von höchster Qualität geboten, die uns nur staunen ließen. Schlussendlich bekamen die Schülerinnen und Schüler sogar die Möglichkeit, sich für ein Praktikum zu bewerben, was uns alle sehr  beeindruckte.

Die Exkursion nach Cannes und Antibes stellte den Abschluss unseres ereignis- und lehrreichen sowie unvergesslichen Aufenthaltes dar.

Alles in allem eine tolle Reise mit unauslöschbaren Erlebnissen und Eindrücken, Bildern einer pulsierenden  Stadt an der Cote d’Azur, mit ihrer Baie des Anges und der berühmten Promenade des Anglais, aber unbedingt auch mit einem  boomenden  Ausbau der dortigen Unternehmen und mit starkem Wunsch nach innereuropäischem Gedanken-, Wissens- und Erfahrungsaustausch!

Merci à Francophonia, merci à Erasmus, merci á l’Union Européenne!

Vielen Dank auch an unsere Direktion, Herrn Hofrat Mag. Günter Schweigler, und Frau Abteilungsvorständin, DI Dr. Maria Grassmugg, für die wohlwollende Unterstützung, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.

                                                                                                                                       Bettina Staines

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