HTL-Absolventen entwickelten "Intelligentes Blaulicht"

 

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit entwickelten Absolventen der HTBLA Kaindorf a. d. Sulm eine Steuerung, um bei einer Alarmierung der FF Werndorf die gesamte Rüsthausbeleuchtung sowie ein außen am Feuerwehrhaus angebrachtes Blaulicht einzuschalten. Das System bietet außerdem die Möglichkeit, über eine App für Android-Smartphones die Beleuchtung ein- und auszuschalten sowie die Eingangstüre automatisch zu öffnen.                  

Automatische Rüsthausbeleuchtung

Die Aufgabenstellung der Absolventen   (Marcel Höller, Bernd Markowitsch und Peter Rupp) lag grundsätzlich darin, ein kostengünstiges System zu entwickeln, um bei alarmierten Einsätzen der Feuerwehr die Beleuchtung im Feuerwehrhaus automatisch einzuschalten. Vergleichbare Systeme sind am Markt zwar bereits erhältlich, allerdings wesentlich teurer. 
Neben der Rüsthausbeleuchtung soll zusätzlich ein im Außenbereich angebrachtes Blaulicht angesteuert werden, um am Feuerwehrhaus vorbeifahrende Autofahrer vor ausfahrenden Einsatzfahrzeugen zu warnen.

Fernöffnung der Eingangstür

Bisher hatten nur Ausschussmitglieder über einen Fingerabdrucksensor Zugang zum Feuerwehrhaus. Mithilfe des Intelligenten Blaulichts ist es nicht mehr nötig, persönlich zum Feuerwehrhaus zu fahren, um Mannschaftsmitgliedern die Eingangstür zu öffnen – die Tür kann nun ferngesteuert geöffnet werden.

Realisierung

Bereits in der Projektplanung wurde durch alle drei Teammitglieder beschlossen, sich von der herkömmlichen Funksirenensteuerung zu distanzieren und das Internet und das Mobilfunknetz für die Realisierung zu verwenden.  In der weiteren Realisierungsphase wies sich dieser Beschluss als äußerst sinnvoll heraus, da einige Zusatzfeatures umgesetzt wurden, welche ohne Internetanbindung nicht möglich gewesen wären. Hierzu gehören unter anderem die Abfrage des Befehls- und Fehlerspeichers. Der Name Intelligentes Blaulicht lässt sich darauf zurückführen, dass die Steuerung anfangs im Sockel des Blaulichts verbaut war.

Benutzerfreundliche Bedienung

Mithilfe einer Android-App können sämtliche Funktionen des Blaulichts genutzt werden. Bei der Umsetzung der App wurde auf modernes Design und einfache Bedienbarkeit geachtet, sodass das System auch von unterwegs aus gesteuert und getestet werden kann. Verfügt ein Feuerwehrmitglied über kein Android-Smartphone, kann alternativ mithilfe von SMS-Nachrichten mit dem Intelligenten Blaulicht kommuniziert werden.       

Intelligentes Blaulicht                                              

Übergabe an die FF Werndorf

Im Juni 2016 wurde das System an die FF Werndorf übergeben und befindet sich dort seitdem im Testbetrieb. Großes Lob gab es bei der Übergabe seitens des Feuerwehrkommandos der FF Werndorf unter der Leitung von HBI Christian Cafuta.

Intelligentes Blaulicht

Weiterführende Entwicklung

Das speziell auf die FF Werndorf zugeschnittene Intelligente Blaulicht wird laufend erweitert und verbessert. Geplant sind Weiterentwicklungen im Bereich der Ausfallsicherheit und der Kommunikation zwischen dem Anwender und der Steuerung.

 

Die CISCO-Zertifikation von Cisco Certified Network Associate (CCNA) Modul 4 der Maturaklassen 10AHIF, 10BHIF und 10CHIF wurde unter der Leitung von Prof. DI Gerhard GUGERBAUER und Prof. DI Werner STADLER erfolgreich absolviert. Alle MaturantInnen können dadurch die weltweit anerkannte gesamte CCNA-Zertifikation bei einem der namhaften Ausbildungsinstitute (WIFI, BIT ua.) durchführen. Wir gratulieren allen MaturantInnen recht herzlich zu Ihrer Leistung.

Diese Zusatzqualifikation ist sicher ein großer Vorteil im Wettbewerb um einen attraktiven Arbeitsplatz.

 

 

Impressionen

Cisco2
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Michael Krickl, Schüler der 2DHIF, sorgt kurz vor Ende des Schuljahres noch für einen weiteren unglaublichen Erfolg. Er ist als Unterstufenschüler des Keplergymnasiums in Graz seinem dortigen Robocupteam treu geblieben und ist derzeit mit seinem Team bei der Robocup-WM in Leipzig, wo sein Team den Weltmeistertitel im Roboterfußball erlangen konnte.

Nachdem sich vier Teams des BRG Kepler bei den diesjährigen RoboCup Junior Austrian Open im April in Innsbruck den Titel „Österreichischer Meister“ geholt und damit die WM-Tickets erhalten haben, sind Ende Juni 16 Schüler und 3 Betreuer zu den diesjährigen RoboCup Weltmeisterschaften nach Leipzig aufgebrochen um sich dort der internationalen Konkurrenz zu stellen.

In der Königsklasse – dem Roboter-Fußball – in der jeweils zwei vollkommen autonom gesteuerte Roboter gegeneinander spielen, haben 22 Nationen das jeweils beste Team ihres Landes zum RoboCup 2016 entsandt.

Bereits in den ersten Wettkampftagen hat sich gezeigt, dass die beiden Soccer-Teams des BRG Kepler mittlerweile zur Weltspitze gehören. Mit ihren komplett selbst entwickelten und gebauten Robotern haben sie sich Tag für Tag in der Rangliste nach oben gespielt und am letzten Tag steht es dann fest:

Team Format – Weltmeister – 1. Platz Soccer Light Weight (Gewichtsklasse bis 1,1 kg)

Team AEIOU – Vizeweltmeister – 2. Platz Soccer Open (Gewichtsklasse bis 2,5 kg)

 

 

 

 

Tolle Leistungen beim Känguruwettbewerb der Mathematik 2016 an der HTL Kaindorf

Am 17. März 2016 nahmen wiederum rund 200 Schülerinnen und Schüler der 1. Jahrgänge der Informatikabteilung sowie der 2CHIF und 2DHIF am internationalen Känguruwettbewerb der Mathematik teil. 75 Minuten lang wurde gerechnet, geknobelt, gezeichnet, um die gestellten Aufgaben zu knacken.

Besonders erfolgreich war dieses Mal wieder Sebastian Feibel (1BHIF), der nicht nur den 1. Platz an unserer Schule belegte, sondern auch steiermarkweit der Beste in seiner Kategorie war und in der österreichweiten Gesamtwertung hervorragender Zweiter wurde. Tobias Kohlmaier (1AHIF), der erstmalig an diesem Wettbewerb teilnahm, konnte nicht nur an unserer Schule den 2. Platz erzielen, sondern auch in der Gesamtwertung der Steiermark.

Sebastian und Tobias wurden am 12. Mai 2016 zur Landessiegerehrung in die Grazer Burg eingeladen, wo sie von Ursula Lackner, Landesrätin für Bildung und Gesellschaft, sowie von Landesschulratspräsidentin Elisabeth Meixner Urkunden, Pokale sowie Geld- und Sachpreise überreicht bekamen. Am 6. Juni 2016 wird Sebastian auch in Wien geehrt. Er wurde gemeinsam mit vier weiteren österreichischen Gewinnern eingeladen, im kommenden August an einem Mathematikcamp in der Nähe von Berlin teilzunehmen.

Auch an unserer Schule gab es eine Preisverleihung, bei der Hofrat Dir. Mag. Günter Schweigler den besten Schülerinnen und Schüler Pokale, Spiele sowie Schlüsselanhänger, gesponsert von unserer Werkstätte, überreichte.

Wir gratulieren den Bestplatzierten der HTL Kaindorf sehr herzlich!

9. Schulstufe, Kategorie Junior:
1. Sebastian Feibel (1BHIF) sowie 1. Platz in der Steiermark und 2. Platz in Österreich
2. Tobias Kohlmaier (1AHIF) sowie 2. Platz in der Steiermark
3. Alexander Wolf (1BHIF)
4. Gabriel Peßl (1CHIF)
5. David Zwanzger (1AHIF)

10. Schulstufe, Kategorie Junior:
1. Marina Weber (2DHIF)
2. Daniel Zirngast (2DHIF)
3. Michael Krickl (2DHIF)

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DSC2102Zwanzger
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DSC2116Feibel
DSC2122Krickl
DSC2125Zirngast
DSC2127Weber

Ein Dankeschön gilt auch allen Kolleginnen und Kollegen, die die Aufsicht während des Wettbewerbs übernommen haben.

Elke Stückler und Birgit Walzl

Sicherheit im Internet 2016!

In Zeiten von Hackern und Geheimdiensten ist es besonders wichtig, auch Personen, die am Computer wenig Erfahrung haben, die Gefahren im Internet näher zu bringen. Im Rahmen der europaweiten Aktion „Safer Internet“ machten es sich deswegen Schüler der Vertiefung Netzwerktechnik Security (4. und 5. Klassen Informatik) an der HTBLA Kaindorf zur Aufgabe, die Schüler der ersten Klassen über solche Gefahren zu informieren.

Bei diesen Vorträgen an der Schule wurden Begriffe wie Torrent, Tor, Verschlüsselung und vieles mehr erklärt. Einige Schüler sowie Eltern wissen heute wenig mit den Gefahren im Internet umzugehen und wenden oft keine Schutzmaßnahmen an, wie Virenscanner oder Firewalls. Auch die unbedachte Benutzung von Handyanwendungen wie WhatsApp oder Snapchat kann eine Sicherheitslücke darstellen, da einige dieser Server Nachrichten unverschlüsselt übertragen oder Daten an Dritte verkaufen.

Impressionen

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