2022 - Unglaublich - Marcher Simon 5AHME - Physikolympiade Bundessieger

2022 - Unglaublich - Marcher Simon 5AHME - Physikolympiade Bundessieger

Am 1. März fand der Landeswettbewerb statt. Dieser wurde online in Kaindorf abgehalten. Insgesamt waren drei Schüler aus Kaindorf dabei und haben den 1., 6. und den 20. Platz erreicht.

Bei der Bundesvorausscheidung am 14. März nahmen die besten 28. der vorherigen Runde teil. Diese war wieder online in Kaindorf. (Dort ist Macher Simon 6. geworden)

Die besten 13 nahmen anschließend beginnend mit dem 28. März an einem zweiwöchigen Intensivtraining an der Uni Wien teil. Dort wurden wir von den Bundestrainern, die auch die Beispiele zusammenstellen vorbereitet.
Mehr Infos dazu finden Sie hier https://physikolympiade.at/news/bwb-finale/spezialtraining-zum-bundeswettbewerbs-finale-der-41-oesterreichischen-physikolympiade-in-wien

Vor Ostern fand ein zweiwöchiger Trainingskurs für 13 Schüler*innen aus ganz Österreich an der Fakultät für Physik statt. Täglich wurde Physik gelernt, um die Talentiertesten auf den finalen österreichischen Wettbewerb vorzubereiten, über den man sich für internationale Wettbewerbe qualifizieren kann.
physikolympiade.at

teamkleiner

Schließlich war vom 24. bis 27. April das Bundesfinale. Es war aufgeteilt auf einen Tag mit Experimenten und einen Tag mit Theorie, für den die Teilnehmer insgesamt 10 Stunden hatten.
Formelsammlung gab es keine und es stand nur ein zweizeiliger Taschenrechner zur Verfügung. Themengebiete waren unter anderem Optik, Elektrizität, Thermodynamik, und Relativitätstheorie.
Mit 38.25 von 75 Punkten ist Simon dort erster geworden.

Als nächstes geht es für Simon zur Europäischen Physikolympiade am Freitag in Ljubljana und auch zur Internationalen Mitte Juli, die aber leider nur online in Wien stattfindet.

 

Hier ein Spezialbericht von Simon Marcher:

Es ist meine vierte Teilnahme an der Physikolympiade. Jedes Jahr aufs neue konnte ich meine erworbenen Fähigkeiten auf die Probe stellen und beweisen. Nachdem ich bei jedem Versuch ein Stück weiter gekommen bin – zuerst nur zum Landeswettbewerb und dann auch zum Bundeswettbewerb – habe ich mich dieses Jahr für das Bundesfinale qualifiziert. Dabei traten die besten 13 Schüler aus ganz Österreich in allen Disziplinen der Physik an. Der Wettbewerb selbst fand in Leoben statt und bestand aus einem jeweils fünfstündigen Experiment- und Theorieteil.

 

Beim ersten Teil waren die Eigenschaften eines elektrischen Schwingkreises, die Oberflächenspannung von Wasser und der Brechungsindex einer Kunststoffscheibe zu bestimmen. Die theoretischen Probleme reichten von der Berechnung von Leuchtstoffröhren, Raketenantrieben, Lagrangepunkten, bis hin zu thermodynamischen Schwingkreisen und dem Zusammenbruch klassischer Physik bei einem sich relativ(istisch) schnell bewegendem Spiegel.

 

Mithilfe meines Interesses an Physik, guten Problemlösefähigkeiten und natürlich einer großen Portion Glück erreichte ich beim Bundesfinale den ersten Platz.

 

Die Physikolympiade ist ein internationaler Wettbewerb. Das heißt nach dem Bundesfinale geht es (heuer erstmals) zur EuPhO, der europäischen Physikolympiade. Diese fand im Mai in Ljubljana statt. Europas 182 beste Jungphysiker aus 37 Staaten lösten, wie beim Bundesfinale, innerhalb von jeweils fünf Stunden experimentelle und theoretische Probleme. Von der Effizienz verschiedener Leuchtquellen, über einen etwas anderen elektrischen Schwingkreis und Dipolen in einem magnetischen Feld war auch hier wieder alles dabei. Österreich stellte ein Team von fünf Personen, von denen zwei (unter anderem ich) eine „Honorable Mention“ erhalten haben.

 

Nachdem die Welt nicht nur aus Europa besteht darf ich mich als nächstes bei der IPhO behaupten, der internationalen Physikolympiade. Dieses findet leider nur online statt, was ein paar europäische Staaten schade gefunden und deshalb eine inoffizielle Zusammenkunft in Dänemark organisiert haben. Die insgesamt achttägige Olympiade findet Mitte Juli statt und ist schließlich der Höhepunkt meiner Reise. Zur Vorbereitung gibt es noch ein spezielles Training am Erwin-Schrödinger-Institut zusammen mit den Teilnehmern der Mathematikolympiade.

 

Alles in allem lässt sich sagen, dass die Physikolympiade für mich eine exzellente Möglichkeit war mich nicht nur tiefer mit meinen Interessen zu beschäftigen, sondern auch viele neue Freunde zu finden. Auch wenn ich meinem Erfolg einer Menge Eigeninitiative zuzuschreiben habe, war meine Ausbildung an der HTL Kaindorf unerlässlich.

 

https://physikolympiade.at/

 

Beitragersteller Simon Marcher

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